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Soziales Lernen

Erziehung im sozialen Verhalten ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit.
Wöchentlich findet ein Klassenrat mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und Sozialpädagogen statt, in dem die Kinder ihre Sorgen und Streitigkeiten, aber auch Erfolge und schöne Erlebnisse besprechen. So festigt sich die Klassen- gemeinschaft und unterschiedliche Verhaltensweisen können reflektiert werden.

Viele Streits entstehen daraus, dass einige Kinder die Gefühle anderer nicht richtig verstehen, ihnen fehlt Empathie. Auch das kann in der Schule gelernt werden. Das Programm dazu heißt „Faustlos“, wir beginnen damit in der 2. Klasse.

Auf dem Schulhof gilt das Recht des Schwächeren! Wer nicht mehr mag, sagt: STOPP! Dann muss das Gegenüber seine Aktion einstellen – nicht nur Schlagen, auch Ärgern oder „Mobben“ wird so schnell und wirksam unterbunden. Wer sich nicht dran hält, muss für fünf Minuten auf die Rote Bank, zum Abkühlen. Und wenn ein Streit so noch nicht beendet ist, wird er im Klassenrat besprochen – und in schlimmen Fällen auch sofort, denn mit Ärger oder Angst im Bauch kann man nicht lernen!

Gutes Verhalten wird in der Klasse oft – und vor der ganzen Schule einmal im Jahr gewürdigt: Bei den Schülerbelobigungen auf dem traditionellen Sommerfest hat jeder die Chance, dabei zu sein, der sich in dem Schuljahr beispielhaft verhalten hat. Die kleinen Belohnungen sind ein großer Anreiz für andere, den Vorbildern aus den eigenen Reihen nachzueifern.